Können wir sicher leben? CDU Sörup greift das Thema Sicherheit auf

21.09.2016
Leben wir sicher?

Mit dieser Frage beschäftigte sich die Söruper CDU am 15. September in einer Veranstaltung mit zwei prominenten Referenten: der bekannte ehemalige Beamte des Bundeskriminalamtes Claus-Peter Holz, der als offizieller Sicherheitsberater für Senioren im Land Vorträge hält und die innenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Petra Nicolaisen gaben den anwesenden Bürgern Informationen und Auskunft über die aktuelle Sicherheitslage.

Claus-Peter Holz zitierte aus den aktuellen Zahlen der Landespolizei, nach denen seit einiger Zeit die Zahl der Einbrüche rückläufig sei. Er stellte fest, dass die Aufklärungsquote, die bei ca. 12 % liegt, nicht zufriedenstellend ist. Auf Nachfragen der anwesenden Söruper zu Zahlen über Verurteilungen, ergänzte Holz, diese Zahl sei noch weit niedriger. Den Äußerungen einiger Anwesender war zu entnehmen, dass hier eine Gerechtigkeitslücke entstanden ist, die die Politik als Aufgabe aufnehmen müsse.

Herr Holz gab viele Tipps, wie man sich persönlich und seine Wohnung besser vor Einbrüchen schützen kann. Es gebe einige Möglichkeiten, die auch nicht teuer seien um Fenster und Türen zumindest soweit zu sichern, den Einbrechern einen schnellen Einstieg zu verwehren.

In ihrer Funktion als innenpolitische Sprecherin wies Petra Nicolaisen auf die Forderungen der CDU-Landtagsfraktion an den Innenminister hin: „Wir fordern seit längerem, dass der Kontakt der Polizei zu unseren Bürgern wieder stattfinden muss. Dies kann nur mit mehr Polizei in der Fläche erreicht werden. Wir werden daher prüfen, wo durch Schließungen von Polizeidienststellen nach dem Rasenmäher-Prinzip Lücken entstanden sind und werden diese geschlossenen Dienststellen wieder öffnen, wenn wir nach der Landtagswahl wieder Regierungsverantwortung übernehmen. Außerdem fordert die Union die volle Ausschöpfung der Ausbildungskapazitäten im Bereich des Polizeinachwuchses (400 pro Jahr) und die Einstellung zusätzlich dringend benötigter Staatsanwälte.“