MdL Petra Nicolaisen besucht M. Jürgensen in Sörup

14.09.2016

Im Juli 2016 hat Petra Nicolaisen, Abgeordnete des Schleswig-Holsteinischen Landtags für den Wahlkreis Flensburg-Land, das international tätige Maschinenbauunternehmen M. Jürgensen GmbH & Co KG in Sörup besucht. Die Geschäftsführer Andreas Willim und Dr. Thorsten Minuth haben Petra Nicolaisen, Rainer Haulsen, Kreisgeschäftsführer der CDU, Matz Matzen, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Gemeinde Sörup, und Gerd Hener, Vorsitzender der CDU Ortsverband Sörup die Produktionsabläufe des Unternehmens während eines Rundgangs erläutert.

Die Abgeordnete Nicolaisen informierte sich über das Produktportfolio und die aktuelle Auftragslage. Bei konjunkturellen Schwankungen bleibt es nicht aus, dass hierauf mit Personalanpassungen flexibel reagiert werden muss. Zuletzt wurde 2014 die Zahl der Mitarbeiter auf rund 370 deutlich erhöht. Aufgrund des niedrigen Ölpreises, der stark reduzierten Gasförderung in den USA und der anhaltenden Flaute im Schiffbau ist die Auftragslage in 2016 jedoch deutlich schwächer als in 2015, so dass aktuell rund 300 Mitarbeiter bei M. JÜRGENSEN beschäftigt sind.

M. JÜRGENSEN hat als Arbeitgeber eine bedeutende Rolle in der Region. Die Geschäftsleitung ist zuversichtlich, dass die Nachfrage mittelfristig wieder anzieht. Unabhängig davon wird regelmäßig investiert, um die Produktqualität auf höchstem Niveau zu halten, die Arbeitsprozesse zu verbessern und die Arbeitssicherheit zu erhöhen. Insgesamt dienen diese Maßnahmen der Standortsicherung in Sörup. Einen Schatten werfen allerdings die gesetzgeberischen Rahmenbedingungen der aktuellen EEG-Reform voraus. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz existiert bislang nur in Deutschland, was den internationalen Wettbewerb verzerrt. Als stromintensives Unternehmen nimmt M. JÜRGENSEN die Besondere Ausgleichsregelung in Anspruch, um international keine Nachteile zu erleiden. Bedauerlich ist, dass die Bundesregierung die EEG-Novellierung wegen der bevorstehenden Sommerpause zeitlich so straff angesetzt hat, dass den Experten kaum Zeit für eine fundierte Prüfung des Gesetzesvorhabens in Hinblick auf die Folgen für die deutsche Industrie bleibt.